Aktuelles

06.09.2021

Die Hilfe unserer Spender macht viele Kinder in Argentinien glücklich. So sieht ihr Jubel aus. Danke!

02.05.2021

Vergangene Woche haben wir Nachrichten aus der Isla de Niños bekommen:

Natalia Mansilla, eines der Mädchen, die die Isla de Niños lange Zeit besucht haben, hält inzwischen fast ihren Lehramtsabschluss in den Händen. Es steht noch eine mündliche Prüfung aus und dann wird sie gegen Ende des Jahres ihr Zeugnis in den Händen halten!

Michaela Correa hat inzwischen die Sekundarstufe fast abgeschlossen. Sie hat noch ein Jahr vor sich und möchte dann eine Ausbildung an der Polizeischule in Valle Hermoso, circa 30 km von Capilla del Monte, beginnen.

Für alle Kinder aus der Isla, die mit ihrer Berufswahl noch nicht ganz so weit sind, bietet die Tagesstätte Beratungsgespräche mit der Sozialpsychologin Natalia Mastronardi. Sie informiert über verschiedene Berufsmöglichkeiten nach der Schule.

Alle anderen Aktivitäten in der Isla mussten auch nicht ausgesetzt werden. Der argentinische Präsident hat zwar per Dekret die Schließung aller Schulen im Land für 15 Tage angeordnet, aber die Provinz Córdoba, in der sich die Tagesstätte befindet, möchte ihre Bildungseinrichtungen weiter offenhalten.

Deshalb dürfen die Kinder weiter in die Isla kommen und müssen auch keine Masken tragen (im Gegensatz zu den Erzieherinnen, die ständig eine Maske tragen müssen). Die Kinder besuchen die Isla außerdem nur in festen Gruppen und es wird viel Wert auf die ständige Reinigung von Tischen, Stühlen und Toiletten sowie Lüften gelegt.

Für die Kinder ist es sehr wichtig, dass sie die Isla besuchen können, auch weil sie dort regelmäßige Mahlzeiten bekommen, die zu Hause wegen der hohen Inflation oft nicht mehr selbstverständlich sind.

02.11.2020

Ein kurzer Rückblick auf das erste Treffen mit den Jugendlichen der “Isla de niños”

Geplant war eine Freizeitaktivität von etwa vier bis fünf Stunden im Freien, die am 1. August 2020 unter den besonderen Regeln der Pandemie stattfinden sollte.

Nach fünf Monaten Lock-Down wollten wir mit den Kindern und Jugendlichen Aktivitäten durchführen, obwohl Capilla (und ganz Córdoba) immer noch als sogenannte „Weiße Zone“ gilt (als weiße Zone gilt eine Region, wo keine Coronavirus-Fälle registriert werden). Ich bin der Meinung, dass die Kinder und Jugendlichen am meisten „benachteiligt“ sind, was die Isolation und die damit verbundenen emotionalen und psychologischen Auswirkungen betrifft.

Erfreulicherweise machten wir mit der Zustimmung der Eltern eine Wanderung mit leichtem Aufstieg, bis wir an den Hängen des Cerro Uritorco die Stelle erreichten, an der der wichtigste lokale Fluss, Calabalumba, entspringt.

Wir waren 9 Personen, 7 Kinder (2 Jungen und 5 Mädchen) im Alter von 12 bis 15 Jahren und zwei Erwachsene, Haide und ich. Elsy unterstützte uns auch vor, während und nach den Vorbereitungen und machte uns auf alle Eventualitäten, die sich ergeben könnten, aufmerksam.

10:30Uhr: Treffpunkt und Beginn 

12:00Uhr: Mittagspause mit Snack (Sandwichs auf einem Campingtisch)

Wir wanderten noch etwas weiter hinauf, bis wir einen bequemen Platz zum Sitzen gefunden hatten. Dort konnten wir über die Rituale und Bräuche des 1. August sprechen. (In Argentinien wird am 1. August traditionell das Getränk „caña con ruda“ konsumiert, um den August gut zu überstehen. Im August ist es in Argentinien nämlich sehr kalt und es gibt schwere Regenfälle.)

Wir wollen an diesem Tag vor allem das Leben und das Universum, das uns umgibt, feiern.

Uns gelang es, unsere Emotionen zu visualisieren, wie glücklich wir sind, an diesem Ort zu leben, ohne infiziert zu sein. Wir sind dankbar dafür, dass wir diese Art von Aktivitäten mitten in der Natur durchführen können, und versuchen, dankbarer für unser Leben zu sein.

13:30Uhr: Wir traten den Rückweg an. 

14:30Uhr: Pause in der Eisdiele 

15:00Uhr: Rückkehr zum Treffpunkt 

Generelle Stimmung: warmherzig; wir würden uns freuen, diesen Ausflug zu wiederholen

Kommunikation: flüssig, selbstbestimmt

Glücklich und dankbar, diese Erfahrung gemacht zu haben.

Natalia Mastronardi, Psychologin

14.08.2020
Während die Coronakrise uns alle beschäftigt hat, ging sie auch am fernen Argentinien nicht spurlos vorüber. Wie es den Menschen dort und insbesondere den Mitarbeiterinnen und Kindern in der Isla de Niños erging, schildert folgender Brief aus Capilla del Monte:

In Capilla del Monte, wie auch im Rest des Landes, hoffen wir, dass die Ausgangssperren bald zu Ende sind. Im ganzen Land gibt es Aufmärsche, die für die Wiedereröffnung von Firmen und des öffentlichen Nahverkehrs protestieren. Seit Beginn der kalten Jahreszeit gibt es in Argentinien mehr Fälle von Covid-19. Die größte Zahl der Infizierten befindet sich in Buenos Aires, im Chaco und Rosario. Die Regierung des Landes ist eigentlich sehr streng, aber die Regierung jeder Provinz des Landes bestimmt, wann die Ausgangssperren gelten, welche Unternehmen von Schließungen betroffen sind und welche Produkte noch verkauft werden dürfen. Die Regierung enteignet Fabriken und kopiert die wirtschaftlichen Maßnahmen Kubas und Venezuelas.

Wir hoffen, dass sich die Zustände bald normalisieren. Zum Glück gibt es keine Fälle von Covid 19 in Capilla del Monte, aber vor zwei Tagen wurde die Bundesstraße 38 komplett geschlossen, weil es Fälle im Vorgebirge gab.

In Capilla del Monte sind die Restaurants, Bars und Kinos nicht geöffnet, und die anderen Geschäfte verkaufen ihre Waren durch die Tür – hinein darf niemand.

Was die Schulen betrifft, so hieß es, dass der Unterricht im August wiederbeginnen würde, aber hier ändern sich die Vorgaben ständig. Die Kinder in der 6. Klasse und im Kindergarten haben Vorrang und die anderen Klassen werden wahrscheinlich schichtweise wieder in die Schule zurückkehren. Bisher betreuen wir die Kinder, die normalerweise in die Isla de Niños kommen über WhatsApp, sie schicken uns ihre Arbeiten, wir erklären Dinge, korrigieren und erfahren so auch, wie es ihnen geht. Wir machen Fotos von den korrigierten Arbeiten und schicken diese zurück. Von den jüngeren Kindern, die gerade schreiben lernen, kommen manche auch persönlich in die Isla de Niños, allerdings immer nur ein oder zwei auf einmal und immer nur dann, wenn es die Ausgangsbeschränkungen zulassen. Die Schülerinnen und Schüler erhalten mehr Hausaufgaben als früher, viel mehr, und die Eltern wissen nicht, wie sie ihnen helfen können. Manche Mütter können nicht einmal lesen. Wer kein Handy hat, der macht oder präsentiert auch seine Hausaufgaben nicht. Was Lebensmittel betrifft, so versorgen wir die Familien seit Beginn der Pandemie mit Lebensmitteln und Reinigungsmitteln. Viele Eltern sind vom Tourismus abhängig, da sie in Hotels oder Restaurants arbeiten. Wegen der Schließungen haben sie momentan aber kein Einkommen, so dass sie sehr dankbar für das gelieferte Essen sind.

En Capilla del monte, como en todo el país esperamos que ya termine la cuarentena. En todo el país se realizan marchas pidiendo poder abrir los negocios, que circulen los ómnibus, etc. Cómo comenzó la época de frío, se dan más casos de Covid-19 en Argentina. Donde hay mayor cantidad de contagiados es en Buenos Aires, en Chaco y Rosario. El gobierno de La Nación es muy estricto pero cada gobernador en su provincia, decide los horarios que se puede circular, que negocio puede atender y vender sus productos. En Capilla del Monte no se abrieron los restaurantes, bares, cine, los demás comercios atienden desde la puerta. En el país hay algo más de 1000 muertos. Esperamos que muy pronto se solucione todo, pero dicen en muchos lugares vuelven a la primera etapa. En Capilla por suerte no hay casos de Covid, pero hace 2 días cerraron la ruta 38, por qué había casos en la falda.En cuanto a las clases escolares se estaba diciendo que en agosto comenzarían otra vez, pero acá cambian continuamente los protocolos. Los chic

os de 6to y Jardín serían los que tienen prioridad y los demás grados irían por grupos y turnos. La secundaria también prioridad los alumnos de 1er año y 6to año con más frecuencia. El gobierno está expropiado fábricas, se está copiando el modelo de Venezuela y Cuba. Hasta el momento en la isla atendemos a los chicos por Whatsapp, nos mandan sus trabajos, les explicamos, corregimos y vemos cómo están y luego escribimos, sacamos foto y la enviamos por Whatsapp y ellos a su vez mandan a sus maestros y profesores sus trabajos, también hay niños de primer grado que están aprendiendo a escribir que vienen a casa, pero de 1 o 2 a la vez, dentro de los horarios permitidos para andar. A los alumnos les dan mas tareas que antes, mucho y los padres no saben cómo ayudarles. Algunas mamás ni saben leer. Los que no tienen celulares no hacen ni presentan las tareas. Respecto a alimentos entregamos cajas con comestibles y artículos de limpieza desde que empezó la pandemia. Hay muchos que trabajan limpiando en cabañas de turistas y otros en Restaurantes, Hoteles, pero como no abren no les pueden pagar así que agradecen mucho los alimentos que se les entrega.

10.02.2020
Vor kurzem erreichte uns der Brief einer Spenderin, die die Isla de Niños im vergangenen Jahr besucht hat. Daran möchten wir Sie gerne teilhaben lassen:

Erst vor einem Jahr kehrten wir (mein Mann und ich) aus Argentinien zurück. Dort genossen wir die Natur, den Kontakt zu den Einheimischen und die Kultur des Landes. Leider konnten wir große wirtschaftliche Ungleichheit beobachten, die, selbst wenn wir wissen, dass sie auch in Europa auftritt, in Argentinien doch furchtbar brutal ist.

Wir besuchten die Isla de Niños in Capilla del Monte. Als Pädagogin könnte ich eine lange Liste von positiven Aspekten auflisten, die die Arbeit auszeichnen, die dort getan wird, aber nein, es ist nicht notwendig. Das Wichtigste ist, dass alle wissen sollen, dass man in der Isla de Niños Liebe, viel Liebe atmet.

Zuneigung, Trost, Unterschlupf, Zärtlichkeit.

Keine Ungleichheit kann ausgeglichen werden, ohne emotionale Stabilität aufzubauen. Das ist das beste Werkzeug fürs Leben.

Hace justo un año volvimos (mi marido y yo) de Argentina. Allí disfrutamos de su naturaleza, de su gente y de su cultura. Lamentablemente pudimos observar las grandes desigualdades económicas que aunque sepamos que se dan también en Europa allí son terriblemente brutales. Visitamos en Capilla del Norte la Isla de niños. Como pedagoga que soy podría enumerar un listado larga de aspectos positivos que conforman el trabajo que allí se realiza pero no, no hace falta. Lo más importante es que sepan que en la Isla se respira amor, mucho amor. Afecto, cariño, consuelo, amparo, ternura. Ninguna desigualdad se podrá compensar sin construir una estabilidad emocional. Esa es la mejor herramienta para la vida.

17.11.2019
Anbei finden unsere Spender einen an sie gerichteten Brief von Natalia Mansilla, die als vierjähriges Mädchen in die Isla kam und heute eine Ausbildung zur Grundschullehrerin absolviert. In ihrem Namen bedanken auch wir uns bei allen Spendern und wünschen eine ruhige Vorweihnachtszeit!

Hallo, mein Name ist Natalia Mansilla und ich besuche die Isla de Niños seit ich ein kleines Mädchen bin, genauer gesagt seit der vierten Klasse.  Dort machte ich jeden Tag nach der Schule meine Hausaufgaben, aß zu Mittag und teilte viele Momente mit den anderen Kindern, die ebenfalls dort waren und meine Freunde wurden.

Drei Jahre vergingen und ich ging nach der Grundschule an eine weiterführende Schule. Die Isla de Niños besuchte ich trotzdem weiter. Als ich die Schule abschloss, hatte ich das Pech, einen Autounfall zu erleiden, der mich zunächst daran hinderte, eine Berufsausbildung zu beginnen.

Allerdings dauerte es nicht lange, bis ich in Cruz Del Eje, einer Stadt 40 km von meinem Wohnort, eine Ausbildung zur Grundschullehrerin begann.

Von nun an wollte ich in der Isla de Niños nicht nur meine Hausaufgaben machen und um Hilfe bitten, wenn ich in der Schule etwas nicht verstanden hatte. Nun hatte ich auch die Gelegenheit, mit den Kindern dort zu arbeiten und praktische Erfahrungen zu sammeln.

Leider habe ich nicht immer die Mittel und die Zeit, um mein Studium so schnell wie möglich voranzutreiben. Ich komme aus einer armen Familie und muss neben dem Studium immer arbeiten, um den Alltag meistern zu können.

Deshalb bin ich allen Unterstützern der Isla de Niños, die nicht nur mir helfen, sondern auch anderen Menschen, die sich in der gleichen Situation befinden, sehr dankbar für ihre Hilfe. Es ist wirklich wichtig, nicht nur die finanzielle Hilfestellung zu erhalten, die sie uns geben, sondern auch jenen Zuspruch, der uns dazu bringt, es weiterhin zu versuchen und immer wieder ein wenig mehr zu versuchen.

Ich persönlich wünsche mir, dass ich im nächsten Jahr mein Studium abschließen kann und einen Job als Lehrer bekomme. Das ist hier sehr kompliziert, aber ich werde alles Mögliche tun und weiterhin Kurse und Seminare besuchen und alles unternehmen, was notwendig ist, um immer auf dem neuesten Stand zu sein und sich von Tag zu Tag zu verbessern.

Ich wünsche mir, dass in Zukunft mein Fall als Beispiel dienen kann, um nicht nur Kindern, sondern auch ihren Familien zu zeigen und zu lehren, dass sie trotz der Schwierigkeiten und schweren Zeiten, die unser Leben manchmal prägen, auch weiter lernen und das tun können, was ihnen gefällt.

21.07.2019
Dank einer großzügigen Spende des Sternsinger-Hilfswerks gibt es im Garten der Isla de Niños eine neue Attraktion für alle Kinder und Jugendlichen. Mit dem Geld konnte ein Klettergerüst errichtet werden, das die Besucher nicht nur nutzen, um zu klettern oder turnen: Den Älteren dient es hin und wieder auch als Rückzugsort, wenn sie zusammen lernen möchten!

Ein herzliches Dankeschon an das Sternsinger-Hilfswerk!

30.12.2018
Im Dezember erreichte uns ein Bericht über die Vorweihnachtszeit in der Isla de Niños. Diese Gelegenheit möchten wir nutzen, um allen Spendern und Lesern einen guten Start ins neue Jahr zu wünschen und uns noch einmal ganz herzlich für die Unterstützung im vergangenen Jahr bedanken!

Seit dem 4. November sind wir jetzt in Capilla del Monte, zu Beginn unserer viermonatigen Reise. Am Montag stand direkt unser erster Tag in der Isla an. Schnell fanden wir uns in den Isla-Alltag ein und merkten, wo wir Elsi, Barbara und Haide am besten unterstützen können. Die drei Frauen haben nämlich wegen den weihnachtlichen Vorbereitungen besonders viel zu tun. Schon zwei Mal haben wir gemeinsam mit den Kleinsten (zwei bis sechs Jahre) leckere Plätzchen ausgestochen und mit Marmelade verziert. Außerdem wurden Nikoläuse und Weihnachtsbäume gebastelt.

Barbara hat selber Papier geschöpft und mit Bildern der Kinder Weihnachtskarten hergestellt, die wir in Deutschland zugunsten der Isla verkaufen. Am Montag waren Elsi und Haide im benachbarten Ort La Falda, um für jedes Kind ein kleines Weihnachtsgeschenk zu kaufen. Am nächsten Donnerstag, den 20. Dezember, findet nämlich das Weihnachtsfest in der Isla statt, wobei Papa Noel Geschenke an alle Kinder und Jugendlichen verteilt. Außerdem gibt es leckere Snacks, wie Plätzchen, Pan Dulce (ein typischer weihnachtliche Kuchen) und andere Leckereien. Der Weihnachtsmann schaut auch schon vorher häufig in der Isla vorbei und macht sich durch eine Glocke bemerkbar. Die Kinder sind dann immer ganz aufgeregt und benehmen sich besonders gut, damit Papa Noel auch ein Geschenk für jeden dabei hat.

Für uns ist es sehr ungewohnt, bei dieser Hitze Weihnachten zu feiern und wir kommen kaum in Weihnachtsstimmung, trotz der vielen Vorbereitungen auf den 24. Dezember. Wir verbringen vormittags viel Zeit mit den Kindern der Guardería, wenn wir nicht in der Küche die sehr beliebten Spätzle oder andere deutsche Spezialitäten kochen. Noch etwa zwei Wochen bleiben uns in Capilla, bevor wir weiter reisen.

Die Arbeit in der Isla zusammen mit Elsi, Haide und Barbara macht uns sehr viel Spaß und die Kinder sind uns schnell ans Herz gewachsen! Wir haben großen Respekt vor den drei Powerfrauen, die sich jeden Tag so viel Mühe für die Kinder und Jugendlichen geben, um ihnen eine besinnliche Adventszeit zu ermöglichen.

Von Alina Rau und Magdalena Rösch, am 14. Dezember 2018

30.11.2018
Einige unserer Spender begleiten uns und die Isla nun schon seit vielen Jahren. Zwei von ihnen, die auch die Isla regelmäßig besuchen, haben uns die Eindrücke geschildert, die sie bei ihrem letzten Besuch in Argentinien gewinnen konnten.

Vor 12 Jahren waren wir zum ersten Mal zu Besuch in der Isla in Capilla del Monte und haben Natalia kennengelernt. Damals war sie ein kleines Mädchen, die nach der Schule zum Mittagessen und anschließender Hausaufgabenbetreuung in die Isla kam. Seither konnten wir über die Jahre bei unseren vielen Besuchen ihre Entwicklung zur jungen Frau und angehenden Lehrerin beobachten. Für uns eine Bestätigung, dass sich der Teufelskreis der Armut und der daraus resultierenden angeblich vorgezeichneten Lebenswege, mit etwas Zuwendung und Unterstützung verändern lassen. Man muss sich nur einmal am Nachmittag neben eines der Schulkinder setzen und es bei den Hausaufgaben beobachten, um zu erkennen wie desaströs das öffentliche argentinische Schulsystem ist. Umso wertvoller ist es, bereits den Kleinsten gesundes Essen und für einige Stunden einen Raum zur persönlichen Entfaltung, zum Spielen und zur Entdeckung ihrer eigenen Kreativität zu geben. Damit schafft die Isla eine gute Basis für das schwierige schulische Umfeld, das die Kinder erwartet und bietet auch in ihrer weiteren Entwicklung die Unterstützung, um hoffentlich noch vielen von ihnen die Möglichkeit zu geben, ihre Träume zu verwirklichen. Um zu erkennen wie wertvoll der unermüdliche Einsatz von Haide, Elsa und Barbara ist, reicht es am Morgen in die erwartungsvollen, fröhlichen Kindergesichter zu blicken oder ein kurzes Gespräch mit den Müttern zu führen, die dankbar sind, dass ihre Kinder gut versorgt sind, während sie versuchen, oft mit zwei, drei Jobs das Nötigste für den Lebensunterhalt der Familie zu verdienen.

Wer Argentinien kennt und die politische und wirtschaftliche Entwicklung des Landes in den letzten Jahrzehnten verfolgt hat, kann ermessen, wie viel persönlicher Einsatz in den letzten 25 Jahren erforderlich war, um die Isla de Ninos über einen so langen Zeitraum ohne die Unterstützung einer großen Organisation und auf rein ehrenamtlicher Basis zu führen. Allein die Initiative, ein solches Projekt zu starten, die nötige Infrastruktur und Logistik zu schaffen, wäre schon in Deutschland eine große Leistung für eine kleine Gruppe engagierter Idealisten. In Argentinien mussten zudem noch eine große Wirtschaftskrise, der Zusammenbruch des Währungs- und Zahlungssystems und vor allem in den letzten Jahren die Folgen hoher Inflationsraten und stark schwankender Wechselkurse bewältigt werden. Für das große Engagement und die viele Arbeit möchten wir uns noch einmal bei allen Mitgliedern des Fördervereins ausdrücklich bedanken.

C&G

28.1.2018
Ein frohes neues Jahr wünschen die Kinder der Tagesstätte allen unseren Unterstützern!

Um sich zu bedanken, haben sie selbst Lesezeichen aus handgeschöpftem Papier gebastelt, über die sich alle Spender demnächst freuen können.

4.12.2017
Die Kinder der Tagesstätte in Capilla del Monte und alle Vereinsmitglieder wünschen unseren Spendern eine schöne Weihnachtszeit und erhohlsame Feiertage.

Außerdem ist die Isla de Niños unter www.instagram.com/isla_de_ninos  mit vielen Bildern jetzt auch bei Instagram vertreten!

10.11.2017
Eine erfreuliche Nachricht gibt es von Nahuel, einem Jungen, der die Isla de Niños besucht. Er ist nicht nur ein fleißiger und guter Schüler, zusammen mit seiner Tanzgruppe hat er auch den ersten Platz bei einem Folklore-Festival belegt.

Wir gratulieren!

31.05.2017
Immer wieder hat die Isla de Niños schöne Erfolgsgeschichten zu bieten, über die wir unsere  Spender gerne informieren. Eine davon ist die Geschichte von Veronica Martinez.

Veronica kam im Alter von zwei Jahren in die Isla de Niños.

Ihre Mutter, die Veronica und ihre beiden Geschwister alleine großzog, hatte schon zuvor als Reinigungshilfe in der Isla gearbeitet.

Nach ihrer Schulzeit schrieb sich Veronica an der Fakultät für Wirtschaftswissenschaften an der Universität von Misiones ein, um dort eine Ausbildung zur Buchhalterin zu beginnen.

Ihr Stundenplan kennt keine regelmäßigen Kurszeiten. An manchen Tagen ist Veronica vormittags an der Universität, manchmal auch erst nachmittags. Weil sie weit von der Uni entfernt lebt, muss sie zwei verschiedene Busse nehmen, wenn sie dorthin möchte. Das dauert fast zwei Stunden.

Im Moment ist sie im vierten Jahr ihrer Ausbildung.

Veronica ist äußerst dankbar, für die Hilfe und Unterstützung, die sie in der Isla bekommen hat.

15.03.2017
Heute möchten wir unsere Besucher über die beeindruckende Geschichte von Natalia Mansilla informieren, die als Grundschulkind zum ersten Mal in die Isla de Niños kam.

Natalia Mansilla macht im Moment eine Ausbildung zur Grundschullehrerin.
Sie kam das erste Mal in die Isla, als sie gerade in die dritte Klasse ging. Nach der Grundschule besuchte sie auch die Sekundarstufe und kam währenddessen jeden Tag zur Hausaufgabenbetreuung in die Isla.
2014 begann sie ihre Ausbildung zur Lehrerin. Momentan ist sie im dritten Jahr dieser Ausbildung – noch fehlt ein Jahr bis sie ihren Abschluss machen kann.
Da Natalia nebenbei als Reinigungskraft arbeitet, verlässt sie Capilla del Monte jeden Tag erst am Nachmittag. Um 16:40 nimmt sie den Bus nach Cruz del Eje, kommt um 18:00 in der Schule an und fährt nach dem Unterricht um 23:00 wieder Richtung Capilla. Erst gegen Mitternacht ist sie dann wieder zu Hause.
Am nächsten Morgen steht sie früh auf, um pünktlich bei der Arbeit zu sein.
Ihre Tage sind lang und anstrengend, aber nur so kann sie sich die Ausbildung leisten.

Auf dem Foto ist Natalia das Mädchen ganz links. Sie ist zu sehen mit Studienkolleginnen und Schülern aus ihrem Schulpraktikum.

Natalia

18.12.2016
Feliz Navidad!

Wie auch im letzten Jahr haben die Kinder in der Isla zusammen mit ihren Betreuerinnen in der  Vorweihnachtszeit Karten gebastelt.

Wir möchten diese Gelegenheit nutzen, um im Namen der Kinder allen Spenderinnen und Spendern für die Unterstützung im vergangenen Jahr zu danken und allen ein frohes Weihnachtsfest zu wünschen!

Feliz Navidad!

07.11.2016
Ein Monat in der Isla de Niños

Am 22. Mai kamen wir zum Ende unserer 3 Monate langen Reise in Capilla del Monte an. Am Busbahnhof wurden wir sogleich herzlich von Elsi, Haide und Barbara mit ihren zwei Söhnen Augustin und Luciano empfangen. Am nächsten Tag nahmen wir auch schon den winterlichen Weg, bestehend aus zwei „Cuadras“ (Blocks), zur Isla auf uns.

Dort begrüßen uns Maria Jose und einige Kinder, die bereits beim Frühstück sitzen – alle mit einer eigenen mitgebrachten Tasse für Tee oder Milch und einer kleinen Tischunterlage, die schnell mit Brot mit „Dulce de Leche“ (süße Spezialität) oder „Galletas“ (Kekse) vollgebröselt wird. Die drei Damen bereiten jedoch auch gerne mal leckere Kuchen und selbstgebackenes Brot zu, worüber sich alle, uns eingeschlossen, immer sehr freuen! Anschließend dürfen die Kleinsten (2-5 Jahre) spielen oder malen, während die Mittleren (6-11 Jahre) ihre Hausaufgaben machen müssen. Bei gutem Wetter geht es oft auch in den bunt umzäunten Garten, wo eine Rutsche und zwei kleine Holzhäuschen mit Spielsachen stehen. Beliebt ist zum Beispiel ein Wölfespiel, wobei der Wolf nach einem kleinem Lied alle anderen fangen muss.
Um punkt halb 12 heißt es Mittagessen! Mit Nudeln mit Bolognese-Soße, „Milanesas“ (Schnitzel) mit Kartoffelbrei, „Locro-Eintopf“ (argentinische Spezialität), Pizza, Nudelsuppe, Kartoffeln und vielen weiteren Gerichten wurden wir täglich verwöhnt. Anschließend bekamen die Kinder noch einen „Jugo“ (Saft), bevor die kleinsten von ihren Eltern abgeholt wurden und die Mittleren in die Schule mussten.
Kurze Verschnaufspause, bevor „el Secundario“ – die ganz Großen (12-18 Jahre) – ab 13 Uhr nach und nach ankommen, denen wir gut mit Englisch-Hausaufgaben helfen können. Zum Essen bekommen diese teils Reste oder Sandwiches, da es schwer ist, die Menge eindeutig zu kalkulieren. Aufgrund der kalten Wetterbedingungen und einer sich verbreitenden Grippe ist die Anwesenheit leider unregelmäßig.
Nach der Arbeit das Vergnügen: Anfangs kickten wir noch mit Steinen und Murmeln, wobei wir nach etlichen blauen Flecken entschlossen einen Fußball zu kaufen. Was für eine Freude! Der Stacheldrahtzaun und die vielen spitzen Steine auf der Wiese brachten uns jedoch dazu insgesamt drei Bälle in vier Wochen zu kaufen. Wenn wir dann in die strahlenden Augen der Kinder blicken, die einen ganz fest drücken und sich zig mal bedanken, dann sieht man wie verwöhnt wir in Deutschland eigentlich sind und was solche Kleinigkeiten auf der anderen Seite der Welt für eine Bedeutung haben.
Am Nachmittag wirft uns Elsi immer Mandarinen als Snack zu, die bei den Kids ebenfalls sehr gut ankommen. Noch ein „Pan con Dulce“ mit auf den Weg und schon sind auch die Großen wieder entlassen.
Nach 4 wöchiger Zusammenarbeit und dem damit gewonnenen Einblick in den Alltag der Isla, kann man nur sagen: Hut ab! Es ist echt toll was die Damen hier auf die Beine gestellt haben und, dass das alles nur durch Spenden enstanden ist und weitergeführt werden kann – durch Ihre Spenden! Vielen Dank, dass Sie es diesen Kindern ermöglichen, jeden Tag ein Haus zu betreten, welches ihnen nicht nur regelmäßig Essen bietet, sondern wo sie auch Bildung und Liebe erfahren… und wer weiß, vielleicht wird aus einem dieser jungen Menschen mit Hilfe der Isla in der Zukunft was ganz was Großes?! Wir hoffen es!

Paula Ulreich und Teresa Pfeiffer Jiménez, 10.08.2016

03.03.2016
Im Februar überreichten die SMV und die Schulleitung der Beruflichen Oberschule Augsburg insgesamt 6600.- Euro an drei gemeinnützige Aktionen. Neben der DKMS und dem Bunten Kreis Augsburg e.V. wurden auch der Isla de Niños 2200.- Euro überreicht.

Die Spenden hatte die Schülerschaft der FOS/BOS wie jedes Jahr im Rahmen des sogenannten Aktionstags gesammelt. Das Angebot an diesem speziellen Tag reichte vom Lehrer-Karaoke über Stände mit kulinarischen Angeboten bis hin zu spannenden Wettbewerben im Maßkrugstemmen und Bobbycarfahren.

Unser herzlicher Dank gilt allen beteiligten Schülern und Schülerinnen an der Beruflichen Oberschule Augsburg!

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27.10.2015
Ein Bericht von Claudia Bühler-Rösch

In diesem Sommer 2015 war es mir endlich wieder einmal möglich unsere Tagesstätte in Argentinien zu besuchen. Diesmal ging die Reise nicht nach Posadas/Misiones, wie vor 21 Jahren, sondern nach Capilla del Monte bei Cordoba. Mit dabei war meine 15-jährige Tochter Magdalena, die schon zwei Schuljahre lang die Landessprache Spanisch gelernt hatte und damit bestens auf unsere Mission vorbereitet war. Ganze drei Wochen hatten wir Zeit, die tägliche Arbeit in der Einrichtung kennenzulernen, sowie den Menschen und deren Lebenswelten näher zu kommen.

Wir wollten in erster Linie unsere drei Mitarbeiterinnen Haide, Elsi und Barbara an ihrem Arbeitsplatz unterstützen und die ihnen anvertrauten Kinder und Jugendlichen sowie deren Eltern kennenlernen. An unserem ersten Wochenende nahmen wir begeistert das neue Haus in Augenschein, das perfekt für die Bedürfnisse der Kinder und Erwachsenen geplant worden ist: Es gibt drei Räume für die verschiedenen Altersstufen, eine große Küche, zwei kleine Büros und Sanitärräume. Dank großzügiger Spenden aus Deutschland konnte ich noch dringend benötigte Dinge organisieren: Gas-Heizkörper und deren Installation, eine Dunstabzugshaube für die Küche, fehlende Möbel, Geschirr und Spielzeug.

Umgeben ist das Gebäude von einem herrlichen großen Garten mit einigen alten Bäumen, die im Sommer Schatten spenden. Für die Allerkleinsten gibt es einen umzäunten Bereich, in dem sie spielen können, die Größeren haben viel Platz zum Ballspielen und Toben. Der kleine Gemüsegarten wurde vergrößert, eine Grube für Kompost angelegt und ein Gartenschlauch besorgt. Ein ehemaliger Schüler der Familie Arevalo half bei den Rodungsarbeiten und die Mutter von Lucia brachte Samen für Zwiebeln, Petersilie, Karotten und Mangold mit. Geplant wurde der Anbau von Tomaten. So ist die Versorgung der isla mit eigenem Gemüse noch besser möglich.

Der Tagesablauf ist für unsere drei Mitarbeiterinnen sehr anstrengend und meist fehlt die Zeit für eine gemeinsame Pause, in der Wichtiges besprochen und/oder in Ruhe gegessen werden kann. In unseren Gesprächen entstand so die Idee die Hol- und Bringzeiten für die Eltern klarer zu regeln, sodass ein Zeitfenster von 12.00 bis 12.30 Uhr für die Mittagspause entsteht. In dieser Phase wird es freilich immer Kinder geben, die noch nicht abgeholt sind bzw. Kinder, die schon aus der Schule kommen. Um deren Beaufsichtigung wird sich die 20-jährige Yamila, eine ehemalige Schülerin, die bisher schon oft unentgeltlich mitgeholfen hat, kümmern. Sie bekommt dafür ein Taschengeld und die Unterstützung, eine entsprechende Ausbildung aufzunehmen.

Sehr interessant war für uns eine Veranstaltung der Psychologin, die den Eltern Rat und Hilfe zum Thema „Grenzen in der Erziehung“ angeboten hatte. Im Vorfeld konnten die Erziehenden anonym ihre Fragen, Sorgen und Nöte aufschreiben. Die 2-stündige Veranstaltung war sehr anregend und gewinnbringend. In diesem Rahmen konnte Barbara auch auf die Grenzen der Einrichtung hinweisen und den Wunsch nach Einhaltung der Zeiten ansprechen. Auch unser Wunsch nach der Beteiligung durch die Eltern war Thema. Das heißt, dass jeder im Rahmen seiner Möglichkeiten sich mit Sachspenden oder tatkräftiger Hilfe einbringen solle, um Verantwortung für die Kindertagesstätte zu übernehmen und Unterstützung vor Ort zu leisten.

Vor allem habe ich mich in den drei Wochen um Kontakte der Tagesstätte zu der dortigen Kirchengemeinde bemüht. Wir trafen die Verantwortlichen der Kindergruppe und die Leiter der Jugendgruppe. Gemeinsam wurde überlegt wie eine Zusammenarbeit gelingen könnte. Mittlerweile haben schon Gegenbesuche in der Tagesstätte stattgefunden und Florencia, Michaela und Yamila nehmen gerne an den Gruppenstunden am Samstag im Pfarrheim teil. Ganz besonders gefreut hat mich, dass Padre Marcos im Dezember den zuständigen Bischof der Diözese Cruz del Eje eingeladen hat, das neue Haus zu segnen.

9.8.2015
Die Kindergartengruppe der Strandpiraten im Kinderhaus St. Bartholomäus in Deisenhofen sammelt seit einigen Jahren für die Kindertagesstätte “Isla de Niños” in Argentinien.
Durch Projekte wie die Fotoaktion eines Gruppenvaters, verkaufte Foto-CDs und ähnliches konnten die Kinder aus Deisenhofen die Tagesstätte schon mehrmals unterstützen.
In diesem Jahr sammelten die Kinder 220 Euro und freuen sich schon auf Nachrichten aus Argentinien.

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8.7.2015
Wie die meisten von Ihnen wahrscheinlich schon wissen, haben uns großzügige Spender den Bau einer neuen Tagesstätte ermöglicht. Seit Anfang des Jahres ist die Isla de Niños nun in den neuen Räumen untergebracht. Wir freuen uns sehr, hier einige Fotos vom Neubau präsentieren zu können und bedanken uns von ganzem Herzen bei allen, die diesen Traum mit kleinen und großen Spenden wahr gemacht haben!

Außerdem finden Sie weiter unten den kurzen Bericht zweier Spender, die die neue Isla de Niños im Früjahr 2015 besucht haben.

Mit vielen Umwegen und einigen Tagen Verspätung wegen der Überschwemmungen in der Provinz Córdoba hat es doch noch geklappt – wir stehen vor der “neuen” Isla. Und wir werden positiv überrascht. Entgegen aller Vorurteile sieht alles handwerklich gut gemacht und solide aus. Die Räume sind hell und funktionell und endlich gibt es auch eine Küche, die ihrem Namen und den vielen Kindern gerecht wird. Im Garten gibt es ausreichend Platz zum Spielen und auch die Großen haben ihren Raum für Hausaufgaben und zum Lernen. Schön wieder einmal selbst zu sehen, dass unsere Spenden nicht nur ankommen, sondern auch mit viel Engagement umgesetzt werden. Danke an Haide, Elsa und Barbara in Capilla del Monte und natürlich auch an alle die mit viel persönlichem Einsatz im Förderverein aktiv sind.

Conny und Georg im März 2015

9.6.2015
Das P-Seminar des Peutinger-Gymnasiums in Augsburg unter der Leitung von Frau Beate James widmete sich seit Beginn des Schuljahres 2013/2014 der Unterstützung der Isla de Niños. Die Schülerinnen und Schüler hatten eine Fülle von guten Ideen, um über drei Schulhalbjahre hinweg Spenden für unsere Kindertagesstätte zu sammeln. So veranstalteten sie Medienflohmärkte an Elternsprechabenden, organisierten eine Tombola und ein Torwandschießen beim Schulfest 2014 sowie den Verkauf von Weihnachtskarten mit Motiven, die unsere Kinder in Argentinien selbst gemalt hatten. Mit großer Hingabe verkauften die engagierten Jugendlichen leckere selbstgemachte Empañadas. Auch die Einnahmen der Vokabelolympiade, die die Fachschaft Englisch durchgeführt hatte, flossen in den Spendentopf.

Es wurden nicht nur Eltern, Schüler, Lehrer und Unterstützer des Gymnasiums zum Spenden aufgefordert, sondern jeder einzelne Teilnehmer des Seminars trug außerdem noch so viel bei, wie er oder sie an einem Tag in der Freizeit erarbeitet hatte.

So kam am Ende der stattliche Betrag von 1556,88 Euro zusammen, der im Rahmen der feierlichen Abschlussveranstaltung unserer Mitbegründerin Frau Claudia Bühler-Rösch überreicht wurde.

Frau Bühler-Rösch war überwältigt von so viel Einsatzbereitschaft und Kreativität und bedankte sich für die großartige finanzielle Hilfe. Das Geld soll für die Ausstattung des neuen Gebäudes der Tagesstätte mit kindgerechten Möbeln verwendet werden.

Wir bedanken uns ganz herzlich bei Nina Dießenbacher, Padmi Fernández Link, Johannes Grauvogl, Aida Music, Ann-Kathrin Schweizer, Boning Wang, Marlene Wiedemann, Zehra Yüksel, Niklas Zimmermann und der Lehrerin Frau James sowie bei der ganzen Schulfamilie des Peutinger-Gymnasiums, die alle Aktionen tatkräftig unterstützte.

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3.3.2015
Liebe Spenderinnen und Spender, liebe Besucherinnen und Besucher,
im Folgenden haben wir einige Stimmen von Eltern, deren Kinder die Isla de Niños besuchen, zusammengestellt:

„Nun sind schon vier Jahre vergangen, seit Emma zum ersten Mal in die Tagesstätte gegangen ist, und seit dem ersten Moment werden wir dort mit Lachen, Wärme, offenen Armen und Herzen empfangen.“ (Maria Erelina Carbo, Mutter von Emma im September 2014)

„Ich möchte mich beim Personal der Isla de Niños bedanken: dafür dass sie meinem Sohn Juan Sebastian Arias einen Platz gegeben haben. Für alles, was er gelernt hat: er war ein Kind, das nicht teilen konnte beim Spielen mit Gleichaltrigen, heute ist er ein anderes Kind, sehr gut erzogen, er kann teilen und er kann mit anderen zusammenarbeiten. Er hat so viel gelernt in nur drei Jahren, er kann auf Spanisch und Englisch zählen, er kennt die Farben, es ist beachtlich. Es ist wie sein zweites Zuhause und an den Wochenenden fragt er mich, warum ich ihn nicht zum Kindergarten bringe.“ (Andrea del Valle Acosta, Mutter von Sebastian)

„Die Isla ist ein ganz besonderer Ort. Ein Ort der Liebe.“ (Veronica, Mutter von Luciano und Agustin)